Der Graue Star

Die Operation findet schmerzfrei in Teilnarkose unter Kontrolle des Narkosearztes statt, das heißt sie können meist einige Zeit nach dem Eingriff ambulant am gleichen Tag entlassen werden. Selbstverständlich bieten wir Ihnen bei mangelnder häuslicher Betreuung eine stationäre Versorgung an.

 

Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten.

In dieser Zeit wird die trübe Linse durch Ultraschall-Zertrümmerung (Phakoemulsifikation) entfernt. Durch einen sehr kleinen unsichtbaren Schnitt um etwa 3 mm Länge wird eine neue, meist faltbare, Linse eingesetzt. Diese Linse verbleibt reizfrei im Auge, wie Erfahrungen seit 25 Jahren zeigen.

 

Nach der Operation müssen Sie sich einige Tage schonen und dürfen nicht am Auge reiben, da das Auge nicht mehr genäht wird, sondern ein Spezialschnitt einen idealen Selbstverschluß gewährleistet.

 

In einigen Wochen kann Ihnen eine neue Sehhilfe angepasst werden; meist wird keine Sehhilfe für der Ferne mehr benötigt. Da es unterschiedliche Linsen zur Einpflanzung ins Auge gibt, besprechen wir mit Ihnen individuell, welche Linse für Sie geeignet ist.

 

Nach der Operation ist es medizinisch erforderlich, noch ca. 4 Wochen Augentropfen anzuwenden, um eine Entzündung im Auge zu verhindern.

 

Zurzeit werden die Kosten für die Operation des grauen Stars, sowohl ambulant als auch stationär, von allen Krankenkassen übernommen. Wir bieten Ihnen zusätzlich, falls erforderlich, einen kostenlosen Transfer von zuhause zur Park-Klinik Manhagen und zurück an.

 

Seit neuesten kann eine Linse implantiert werden, die sowohl die Ferne als auch die Nähe korrigieren, also Brillenfreiheit ermöglichen kann. Diese Linse heißt Multifokallinse.
Bitte fragen Sie Dr. Kranefuss, ob diese Linse für Sie geeignet ist.



Augenärzte Dr. med. Michael Kranefuss, Dr. med. Siegrun Wallner, Dr. med. Juliane Albrecht
Augenärzte